4 Dinge, die man über die Steuern auf Kryptowährungen wissen sollte

Kryptowährungen haben in den letzten Jahren aus zahlreichen Gründen immer mehr an Beliebtheit gewonnen und mehr und mehr Menschen dazu gebracht das eigene Geld in die Hand zu nehmen und zu investieren. 

Durch die vielen Kursbewegungen sowie die einfache Verfügbarkeit von Möglichkeiten, wie man das eigene Geld in Kryptowährungen investieren kann, haben immer mehr Menschen Interesse an Kryptowährungen angemeldet. 

Wenn Sie in dieser Hinsicht gerne selbst aktiv werden wollen, um von den volatilen Kryptowährungen profitieren zu können, stellt sich meist auch die Frage, wie man die eigenen Gewinne versteuern kann. Aus eben diesem Grund wollen wir Ihnen im Rahmen dieses Beitrags verschiedene Fragen beantworten, die Ihnen dabei helfen sollen, einen Überblick darüber zu bekommen, wie Sie in Sachen Kryptowährungen mit Steuern umgehen sollten. 

Wann fallen Steuern auf Kryptowährungen an?

Bei privatem Handel fallen sehr selten auf Kryptowährungen an. Dennoch sollten Sie beachten, dass insbesondere dann Steuern anfallen, wenn Sie Kryptowährungen, die Sie innerhalb der letzten 12 Monate gekauft haben, wieder mit Gewinn verkaufen. 

Das bedeutet, dass Sie sich überlegen sollten, wie lange Sie die Kryptowährungen halten, um zu erreichen, dass der Gewinn nicht versteuert werden muss. Was Sie hierbei beachten können, ist die sogenannte FiFo-Methode, bei der das Kaufdatum des ersten Coins und das Verkaufsdatum des ersten Coins in Betracht gezogen wird.  

Wo gibt man Kryptowährungen in der Steuererklärung an?

Wenn Sie mit Kryptowährungen handeln und daraus Gewinne erzielen, müssen Sie diese in der Anlage für Sonstige Einkünfte (SO) angeben, weil Sie dort sämtliche, relevante und private Veräußerungen aufführen. 

An dieser Stelle müssen Sie auch den Zeitpunkt des Kaufs und Verkaufs der Kryptowährung sowie außerdem auch Verkaufspreis, Anschaffungskosten und Gewinn an. Beachten Sie hierbei zudem, dass der Gewinn gleich der Verkaufspreis minus der Anschaffungskosten ist und Sie die Gewinne immer in Euro angeben und mit dem aktuellen Verrechnungskurs zum Verkaufsdatum errechnen müssen. 

Wie hoch sind die Steuern auf die Gewinne?

Wenn es zu dem Fall kommen sollte, indem Sie Ihre Gewinne beim Verkauf von Kryptowährungen versteuern müssen, hängen die Steuern, wie auch bei anderen, sonstigen Einkommen, von Ihrem persönlichen Steuersatz ab. 

In jedem Fall müssen Sie jedoch neben der Lohnsteuer auch mit dem Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls mit der Kirchensteuer rechnen, die Ihnen in dieser Hinsicht weiterhelfen könnte. 

Was passiert, wenn man die Kryptowährungen nicht versteuert?

Falls Sie Ihre Kryptowährungen nicht versteuern, kann es zu einer strafrechtlichen Verfolgung durch den Staat kommen. Wie in jedem anderen Fall auch, in dem Sie Steuern nicht zahlen, wird in Sachen einer Steuerhinterziehung ermittelt. Aus eben diesem Grund sollten Sie stets sicherstellen, dass Sie all Ihre Gewinne, also auch die aus Kryptowährungen, in Ihrer Steuererklärung angeben. 

Wie Sie sehen, sind Kryptowährungen auch in Bezug auf die eigenen Steuern kein Hexenwerk und können ohne große Probleme verrechnet werden. Beachten Sie jedoch dennoch die genannten Regeln und die Tatsache, dass Sie Ihre Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen versteuern müssen, damit Sie zu keiner Zeit Probleme bekommen. 

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Beitrag einen guten Überblick über die Steuern in Sachen Kryptowährungen geben und Sie damit einen ersten Eindruck erhalten konnten.